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  GilgameschL’Epopée de Gilgamesh



 
 
  GILGAMESCH von Gérard Zinsstag
Deutsch von Raoul Schrott, zur Musik eingerichtet von Gérard Zinsstag und Peter Schweiger (Uraufführung)

Sprecher: Peter Schweiger
Tanz: Franck Picart
Choreographie und Regie: Perrine Maurin
Beleuchtung und Video: Hervé Bailly-Basin
Musiker: Ensemble Pléïade mit dem Centre International de Percussion de Genève, Leitung: Jean-Paul Odiau
Produktion: Musiques Inventives d’Annecy

Das Gilgamesh-Epos wurde vor rund 3500 Jahren in Babylonien, zwischen den heutigen Städten Bagdad und Bassorah auf Akkadisch, die zu jener Zeit vorherrschende Sprache , verfasst. Nur zwei Drittel des Epos sind in Form von Schrifttäfelchen erhalten geblieben, die bei Ausgrabungen entdeckt wurden, die schon im 19. Jahrhundert begonnen hatten. Die Keilschrift des Epos konnte bereits 1845 dank einer dreisprachigen, in den Felsen von Behistoun im heutigen Iran gehauenen Inschrift von Henry Creswicke entziffert werden.
Das Epos erzählt die Geschichte einer grossen Freundschaft, dank der unglaubliche Heldentaten vollbracht werden: der Kampf gegen einen geflügelten Stier und der Kampf gegen Houmbaba, das Monster des Zedernwaldes. Die Helden dieses Epos sind Gilgamesh, der stolze und arrogante König von Ourouk, und Enkidou, der in der Wüste Geborene, von der Zivilisation Unberührte. Der König, der den Göttern gleich sein will, verliert Enkidou, seinen liebsten Freund und sein Alter Ego durch den Beschluss der Götter. Untröstlich und mit seinem Schicksal hadernd macht er sich auf die Reise ins Land der Toten, um das ewige Leben zu erzwingen. Die Beschreibung dieser Reise zur Erforschung der Geheimnisse des Jenseits enthält die erste Darstellung der Sintflut. In Gilgameshs übermenschlichen Anstrengungen finden wir einen Ansporn, uns dem Tod mutig zu stellen, da er es ist, der uns Mut macht, unserem Leben einen Sinn zu verleihen.
Vier Schlagzeuger umrahmen ein Instrumentalensemble, bestehend aus Harfe, Kontrabass, Klarinette, Saxophon und Synthesizer. Naturgeräusche wie Wellen, Winde, Regen und Feuer werden rund um die Bühne und den Zuschauerraum aus 6 Lautsprechern erklingen.


Zürich, Schiffbau
8./9./10. Februar 2008 jeweils um 20 Uhr
Am 8. Februar Einführungsgespräch um 19 Uhr mit Gérard Zinsstag & Peter Schweiger, moderiert von Franziska Weber
Vorverkauf: 044 258 7777 theaterkasse@schauspielhaus.ch
www.schauspielhaus.ch
BiZZ 044 221 22 83

Luzern, Théâtre La Fourmi, Tribschenstr. 61 12./13. Februar jeweils um 20.30 Uhr
Vorverkauf: Musik Hug 041 417 12 13

Eintritt Fr. 30.- / Legi 20.-




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