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Neue Zürcher Zeitung | 10 Jul 2007
[zu Chausson] Erfrischend ... Welch interpretatorisches Feuer, welch beneidenswerte Agilität ist diesem Altmeister der Violine noch eigen! Jürg Huber

Der Bund | 27 Nov 2006
[Berner Saitenfestival] Von Vitalität gezeichnet, doch völlig durchgeistig, präsentiert sich zu Beginn des zweiten Konzertteils das Solorezital des 80-jährigen Geigers Hansheinz Schneeberger. Ein aufwühlendes, berührendes Statement: In Schneebergers glühend-beredten Klangformulierungen äussern sich nicht nur die Erfahrung und das Können eines reichen Musikerlebens, sondern auch die Neugier einer wachen und wachsamen Persönlichkeit, die des Lernens nie müde wurde. Beide Werke, die Schneeberger vorträgt, sind soeben auf einer CD (musiques suisses) mit zeitgenössischen Solowerken erschienen. Das Album wird im Rahmen des Abends getauft. Gedribbelte Bewegungen «Intertwined Paths» von Balz Trümpi (geb. 1946) realisieren einen Bewegungsablauf in einem imaginären Klangraum. Hansheinz Schneeberger zeichnet die Spannungsverläufe in vielgestaltiger Ausdruckspalette. Und er geht auch in Elliot Carters vier «Lauds» als Sieger von der Bühne: Die exzessiven Bewegungen in der rhapsodischen «Fantasy – Rembering Roger» erinnern an den vollen Körpereinsatz in einem Fussballspiel: Geistesgegenwärtig dribbelt der Geiger die Melodielinien einander zu, lässt sie übereinander purzeln oder sich in heftigen Pizzicatischlaufen austricksen. Ein überwältigender Klangmatch, aus dem der 80-Jährige zu vorgerückter Stunde als lachender Sieger hervorgeht. Marianne Mühlemann

Berner Zeitung | 26 Nov 2006
[Berner Saitenfestival] HKB-Musik-Chef Roman Brotbeck hat die Conférence übernommen und den 80.Geburtstag von Geigenlegende Hans-Heinz Schneeberger gewürdigt: «Schneeberger ist für das Schweizer Musikleben so wichtig wie die neun Suppenhühner für die Suppe, die um Mitternacht serviert wird.» Die Suppe hat sehr gut geschmeckt. Frank Gerber

Klassik Heute | 15 Mar 2005
Max Bruchs berühmtes g-Moll-Konzert mit dem schweizerischen Geiger Hansheinz Schneeberger erleben wir, aller Schwülstigkeit entkleidet, als spannungsvollen Dialog zwischen Solist und Orchester. (Bewertung: 10 von 10) Sixtus König

Südostschweiz | 22 Feb 2005display original review
ungebrochene gestalterische Kraft ... Doppelgriffe, Sprünge, Flageoletts und Skalenspiel...bereiteten Schneeberger nicht die geringsten Schwierigkeiten ... selbstvergessen und herzergreifend. (Carsten Michels)

Der Bund | 26 Jan 2004
Er spielt voller Temperament und bewegt sich frei in der Orchesterbegleitung, von der er sich nicht an der Kette führen lässt. Die langsamen Partien gestaltet er mit hinreissend zartem und singendem Klang, die virtuosen Passagen mit ungeheurer Mühelosigkeit, und zwar nicht mit dieser lupenreinen, fast sterilen Perfektion, die heute vielerorts als das A und O gilt. Nein, vielmehr muss man an seinen Satz im „Berner Almanach Musik“ denken: „Im Grunde will ich, dass die Geige denkt, nicht mein Kopf.“ In der Tat hat man oft das Gefühl, die Geige spiele fast von alleine. Wirklich ein einmaliges Erlebnis. Mathias Geiser

Basellandschaftliche Zeitung | 06 Apr 2002
Hatten die beiden Musiker (in den Werken von Ives, Winkelman und Antheil) als Duo ein perfektes Zusammenspiel gefunden, bewiesen sie mit den Kompositionen von Elliott Carter auch ihre Soloqualitäten. Technisch schwierigste Tonfolgen spielte Hansheinz Schneeberger mit virtuoser Präzision aus, ohne dabei jemals in Gefahr zu geraten, den musikalischen Bogen zu unterbrechen. Gefühlszustände der verschiedensten Nuancen brachte sein Spiel hervor. Die technisch ebenso versierte Stefka Perifanova wusste in ihrer Solopassage auch noch so anspruchsvolle Rhythmen ohne die geringste Unsicherheit vorzutragen. (...) Auch dem begeisterten Publikum war die «ohrenfällige» Abgestimmtheit des Duos nicht entgangen. Es ist doch erstaunlich, was sich hinter vermeintlich stummen Bahnhofsmauern alles verbergen kann.

The Flying Inkpot | Apr 0
Second on the disc is Max Bruch’s violin concerto featuring the violinist Hansheinz Schneeberger. Born in 1926 in Bern, at the time of this performance he was the concertmaster of the NDR Symphony Orchestra (he was also a Walter Kägi and Carl Flesch student and played the first performance of the “first” Bartok violin concerto). Small wonder then, that this performance has a collegiality and fresh chamber music quality especially in the second movement, that one so rarely encounters in performances with today’s jet-setting virtuosos. Though his intonation suffers ever so slightly in the beginning, Schneeberger quickly settles in and tames the difficulties the work brings. At the same time, Schuricht provides more than merely competence to the accompaniment. As with many recordings of concerti, the violinist is spotlighted so that he’s firmly in the foreground, but not obtrusively so, which is just as well since it allows us to appreciate the care Schuricht took in preparing this performance. Neither solo part or orchestra are as fiery in some versions but soloist and orchestra play like hand in glove and this has its own rewards. Schneeberger plays from the start with panache, while not giving in to the excesses that the solo part often suffers from. Schneeberger’s exceptional qualities quickly show themselves – he not only communicates with the orchestra and conductor but also with the listener and has an wonderful, singing way with the soaring, lyrical threads of melody that make up so much of this concerto. Nowhere will you find flashy displays of technique, though he is clearly up to the challenges of the concerto, but his playing is by no means any less gutsy and he handles the virtuosic parts with panache. Schuricht and Schneeberger relax together to allow more rhapsodic, “inner” playing in the lyrical melodic Adagio, while still being very passionate. Schneeberger’s beautiful tone is to his great advantage here and his phrasing and negotiation of the rhapsodic passages is masterful, making the best out of a work that at the time of the performance probably already too often played. In the brief orchestral passage that introduces the even more lyrical and passionate middle section of the Adagio, Schuricht proves what a seasoned accompanist he is by broadening the tempo, creating a rich cushion of sound, so that when the soloist enters the listener is even more entranced by his ingratiating tone, then picking up and following his lead easily. Schneeberger brings out the dance-like, gypsy quality of the finale easily with his rhythmic playing, abetted by the passionate, epic quality of Schuricht’s accompaniment, with its seemingly spontaneous phrasing that perfectly complements the soloist. A truly enjoyable version, then, of this warhorse that anyone who loves the work will want to listen to. The sound quality, too, is excellent – and captures richly the contributions from both soloist and orchestra. Derek Lim




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